Handtherapie

Handtherapie für Erwachsene und Kinder
mit Einschränkungen der Hand- und Armfunktion

Hände

Diese Einschränkungen können durch Unfall oder Krankheit verursacht werden. In der ersten Behandlung wird mittels Patientenbefragung, Messungen und standardisierten Tests eine genaue Befundaufnahme erarbeitet. Anhand dieser Erfassung wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Dieser wird laufend dem Heilungsverlauf angepasst.

Im März 2013 erhielt die Praxis von der DAHTH (Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie) und der DGH (Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie) die offizielle Anerkennung als „Schwerpunktpraxis Handtherapie“ ➔ PDF URKUNDE. In einem strengen Überprüfungsverfahren musste konkret nachgewiesen werden, dass man sich hier auf die Behandlung von Handerkrankungen und Handverletzungen in besonderer Weise eingestellt hat.

Folgende Krankheitsbilder können in der Handtherapie mit einer ärztlichen Verordnung behandelt werden:

Akute Handfunktionsstörungen (Sehnenscheidenentzündungen, muskuläre Dysbalance, Nervenkompressionssyndrome, Überlastungssyndrome/RSI-Syndrom, Epicondylitis = Tennisellenbogen oder Golferellenbogen, u.a.)

Chronische Handfunktionsstörungen (Arthritis, Arthrose, Rheumatoide Arthritis, Juvenile idiopathische Arthritis / Kinderrheuma, u. a.)

Nach Fasziektomie bei Morbus Dupuytren

Nach Nervenverletzungen oder -operationen

Entzündungen / Phlegmone

Amputation / Replantation

Zustand nach Verbrennungen

Schmerzsyndrom (CRPS / M. Sudeck / Phantomschmerzen)

Nach Karpaltunnel-OP, nach Ringbandspaltung (bei Schnappfinger)

Nach Gelenkersatz (z. B. Silikon-Spacer nach Swanson oder Capflex)

Band- und Kapselverletzungen

Schreibkrampf

Nach Frakturen (Knochenbrüchen)

Nach Sehnenverletzungen oder Muskelverletzungen

Maßnahmen

Folgende Maßnahmen werden angewendet, um eine Schmerzreduktion, Verbesserung der Beweglichkeit, Kräftigung, Verbesserung der Sensibilität und die Wiederaufnahme von Alltagstätigkeiten zu erzielen:

  • Gezielte Bewegungsübungen/Kräftigungsübungen
  • Manuelle Mobilisationstechniken
  • Muskellockerung (u. a. Myofasziale Triggerpunkttherapie)
  • Abschwellende Maßnahmen
  • Narbenbehandlung, Narbendesensibilisierung
  • Individuelle Herstellung und Anpassung von Schienen
  • Ultraschalltherapie
  • Wärmebehandlung (z. B. Paraffinbad, warmer Raps)
  • Kältebehandlung (z. B. Kaltluftgerät, gekühlter Raps)
  • Medical Taping
  • Schmerztherapie / Spiegeltherapie / Motor Imagery Program
  • Sensibilitätstraining / Sensorische Reedukation
  • Elektrotherapie
  • Gelenkschutzmaßnahmen – Information und Training
  • Erstellung von Heimübungsprogrammen
  • Ergonomische Beratung
  • Hilfsmittelberatung